Simonida Djordjevic


geboren in Belgrad, Serbien. Schauspielstudium an der Akademie der Filmkünste Belgrad (1982-1986). Trotz der schauspielerischen Karriere, beginnt sie 1986 mit dem Malen, das ihr sehr schnell Popularität und Anerkennung brachte. Simonida Djordjevic eroberte schnell die Kunstszene  Serbiens und parallel dazu machte sie ihre ausländische Erfahrungen. In insgesamt 25 Einzelausstellungen zeigte sie seit 1988 kontinuierlich ihre künstlerische Entwicklung, ob in damaligen Jugoslawien: in Belgrad, Dubrovnik, Split, Sankt Stefan, Novi Sad, oder im heutigen Serbien, oder international, in Frankreich, Litauen, Russland.
Simonida Djordjevic zeichnet eine enorme Produktivität wie künstlerische Flexibilität aus. Ihre Bilder änderten sich permanent thematisch, wie nach der Suche nach der besten Rolle, nach dem besten Stück wechselten Gestalten, Emotionen, Botschaften  und Farbtöne. Simonida Djordjevic lebt und arbeitet in Belgrad, wo sie zu den  bekanntesten Malerinnen der Gegenwart Serbiens gehört.
Ihre Bilder haben viele Bewunderer in den lezten 20 Jahren gefunden, der ehemalige Schachwelt-
meister Bobby Fischer hat sogar ein Bild von Simonida, bei einer Ausstellung auf der Insel Sankt Stefan, leidenschaftlich abgeküsst. Simonidas Werke sind in vielen privaten Kollektionen weltweit vertreten.

 

 






Simonida Djordjevic, SIMONIDAS FILM, ROT/WEISS, 19.02. - 17.03.2010

Das Ausstellungsjahr 2010 beginnt bei subject object am Feitag, den 19.02.2010,  mit der serbischen Künstlerin Simonida Djordjevic. Das ist eine Art Premiere für die Künstlerin in Deutschland, obwohl ihre Bilder seit den 90-er Jahren in Deutschland auf dem Kunstmarkt kursieren.
In der Ausstellung „Simonidas Film, rot/weiss“ präsentieren wir die Bilder, die 2008/09 entstanden sind. Mit dem Titel haben wir den Vornamen der Künstlerin unterstreichen wollen, weil der sich seit langem in der Kunstszene Serbiens etabliert hat, und die Künstlerin eben als "Simonida" bekannt ist. Dazu wollten wir im Titel etwas mehr von "Simonida" dem Berliner Publikum verraten, vor allem die Besonderheit, dass Schauspiel und Malerei parallel wie verflochten Simonidas künstlerischen Weg kennzeichnen.
Die Mehrzahl der ausgestellten Bilder, sind in der überwiegend rot-weißen Farbigkeit,  wie der Titel es auch suggeriert. Die Bilder prägen der serbische alttümliche karminrote Hintergrund und die dortige Ornamentik in weiß. Zugleich sind die Bilder der Künstlerin mit anderen Farbpaletten und -kompositionen dabei. Ein gewisser spiritueller Balkan-Abdruck, der dortigen Lebensmelodie und Symbolik ist fast immer in ihren Bildern präsent.
Für Simonidas erste Ausstellung in Berlin und Deutschland haben wir eine kleine und wertvolle Auswahl ihrer Werke aus Belgrad besorgen können, die dafür sehr gelungen und repräsentativ ihre künstlerische Intention aufzeigen.

Ausstellungseröffnung am Freitag, den 19. März 2010, von 18.00 bis 21.30


Öffnungszeiten sind: Mi u. Sa  12.00-17.00

                                  Do u. Fr  12.00 -19.00