Klaus Abromeit
Inga Altenkirch

Inga Altenkirch wurde in Kiel geboren, in Berlin ist sie aufgewachsen und hat an der UdK Kunst studiert. In ihrer Arbeit, Druckgraphik und Malerei, orientiert sie sich handwerklich und auch inhaltlich an alten Meistern wie Francisco de Goya, es sind aber auch andere Vorbilder erkennbar, wie z.B. Francis Bacon. Die Arbeiten von Inga Altenkirch sind geprägt von einer enormen Sensibilität wie auch von kompositioneller Bestimmtheit und Klarheit. Ihr Blick richtet sich auf unsere heutige Gesellschaft, sie dokumentiert unsere postindustriellen Gewohnheiten - ihre Bilder sind thematisch der urbanen Hektik, dem Konsumdruck und der Macht des Geldes  gewidmet. Inga Altenkirch lebt und arbeitet in Berlin.

 

Klaus Abromeit lebt Kunst zweifach – durch Tanz und  Choreografie und durch die Bildende Kunst. Er machte eine Tanzausbildung und studierte parallel dazu er an der HdK Berlin. Die Meisterprüfung machte er bei Prof. Reimund Girke. Abromeit ist immer stärker der abstrakten Kunst gefolgt - Bodenfrottagen sind sein künstlerisches Merkmal: sie dokumentieren unsere Bewegungen und Lebensläufe, bieten verschiedenste Projektions- und Interpretationsflächen. Seine Projekte, Ausstellungen wie auch Tanz-Aufführungen, liefen als einzelne Darstellungen oder, häufiger noch, in verschiedenen Gruppendarstellungen. Seine Arbeit  findet meistens auf Bühnen und an Ausstellungsorten in Berlin statt, ansonsten europaweit und in den letzten Jahren sehr oft  auch in Russland (Sankt Petersburg, Moskau, Perm). Seit 1987 ist Abromeit Mitbegründer und Mitglied  der Tanztheatergruppe l'autre pas. Klaus Abromeit lebt und arbeitet in Berlin und macht fortlaufend Tanzforschung, Lehrtätigkeit, Vorträge und Mal-Aktionen im Straßenraum.

GELDREGEN, Grafik, Bodenfrottage, Malerei

Ab 24. Februar 2012 präsentieren wir die Arbeiten von Inga Altenkirch und Klaus Abromeit zum Thema Geld und Konsum.
„Geldregen“ bietet eine feinfühlige, kritische, künstlerische Auseinandersetzung mit Geld-Wert und der Geld-Schein-Welt, mit unserem Konsum-Verhalten und unseren Überzeugungen von Geld.
Was an Geld und Konsum existentiell und was trügerisch ist – das möchten Inga Altenkirch und Klaus Abromeit ansprechen, mit stilisierten, abstrakten und realistischen Bildern, mit Ernst und Humor zugleich und mit viel Freiraum für verschiedene Assoziationen und Interpretationen.
Über und durch das Materielle weisen uns beide Künstler, Inga Altenkirch mit dem Lupen-Blick auf die gedruckten Geldscheine oder Klaus Abromeit durch die verewigten Straßenabdrucke (Bodenfrottage), auf unsere materielle Werte und deren Abnutzung in einer ungewöhnliche Weise hin.
Sie stellen sich selbst und uns eine einfache Frage: Wie ist das Geld als materielle Erscheinung und als Produkt eines gesellschaftlichen, technischen und ökonomischen Konsenses zu seiner Macht über alle Lebensbereiche gelangt? Ohne eine moralische Diskussion anzustreben, versuchen die Künstler auf die sichtbare Banalität des Geldes  aufmerksam zu machen und uns zu fragen: wieso wird dem Geld so viel zugeschrieben bzw. wieso "überweisen" wir von unserem  menschlichen Kapital dem Geld so viel? Diese Frage schwebt in und über der Ausstellung GELDREGEN und hilft uns, die anderen Arbeiten zu den Themen Konsum, Gier und Verlust besser und intensiver zu verstehen.
Klaus Abromeit gibt zur Ausstellungseröffnung eine Performance, die uns von den heutigen Verwerfungen der Finanzwelt  weit zurück zu den Märchenerzählungen der Brüder Grimm führt.

Mit der Performance „Ausschüttungen“ eröffnen wir die Ausstellung GELDREGEN  am
Freitag, 24. Februar 2012, um 19.00 Uhr. Der Ausstellungseröffnungsabend dauert bis 21.30 Uhr.

N E U !!!! Am Samstag, dem 25. Februar, zwischen 11.00 und 13.00 Uhr, bieten wir zum ersten Mal eine Ausstellungsführung für Kinder an. Eintritt frei! Anmeldung unter Telefonnummer 030 780 06 001.

Ausstellungsdauer: 24. Februar – 25. März 2012
Ausstellungsöffnungszeiten: Mi-Fr: 11.00-19.00 Uhr und Sa: 11.00-17.00 Uhr

NEU in der Galerie!!!
Leselounge Birgit Bauer präsentiert
JAN KOCH, Liedermacher: IM FALSCHEN CAFÉ
am Sonntag, dem 18. März 2012, um 18.00 Uhr. Eintritt 5 €
Mehr unter: www.leselounge-birgitbauer.de