Hermann Spörel

Geboren 1950 in Wiesbaden. Studium der Kunstgeschichte, Malerei und Architektur in Freiburg und Stuttgart, 
Universität der Künste Berlin Ernennung zum Meisterschüler. Er bekam das 
Jahresstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD):
San Francisco Art Institute,
Honorary Member of the Society of Scottish Artists (SSA).
 Spörel ist Mitglied der Karl-Hofer-Gesellschaft, Berlin und des Vereins Berliner Künstler
 GEHAG FORUM. Förderpreis für Stadtbildmalerei. Private und öffentliche Aufträge, u.a.: Aktion Mensch, Senatskanzlei Stadt Berlin; Sammlung W. Berghuis, Assen, Niederlande.
Ernst Josef Lauscher schrieb über Spörel anlässlich der Ausstellung in der KUNSTHALLE BRENNABOR:“ Hermann Spörel scheint mir zuallererst ein unermüdlicher Tramp, ein suchender Wanderer - nicht zuletzt ein passionierter Stadtbesichtiger zu sein. Sein Blick - aus jeder nur möglichen Perspektive - arbeitet sich leidenschaftlich in das jeweilige Ambiente, erforscht Landschaft und Metropole mit unbändiger Kraft, ja, ich möchte fast sagen, aggressiv, als gelte es, sie zu bändigen. Das lässt vermuten, dass es dem Maler nicht um nostalgische Träumereien oder Sehnsüchte geht, sondern um das, was der Mensch aus der Stadt macht und ihr antut.“

Hermann Spörel lebt und areitet in Berlin.

 

STADTZÜGE UND LANDSTRICHE, 26.9.-20.10. 2012

Hermann Spörel ist dem Berliner Publikum sehr bekannt - einige seiner Arbeiten hatten wir in den Gruppenausstellungen in der Galerie. Dieses Mal, mit der Einzelausstellung, geben wir allen unseren Besuchern die Chance ein größeres Opus vom Künstler zu erleben.
Hermann Spörels Malerei wurde „realistisch – expressiv“ gekürt, was wir deffinitiv unterschreiben. Sein malerisches Interesse gilt unserer  Lebensräumen, ob urban oder ländlich. Seine Landschaften sind meistens menschenleer und doch vom Menschen geprägt, durchdrungen, verändert.
Spörel erforscht leidenschaftlich und unterstreicht temperamentvoll jedes Ambiente, das ihn anschaulich, substantiell wie atmosphärisch  bewegt und auffordert. Seine Perspektiven wechseln von Bild zu Bild, vom Harmonischen bis zum Unbändigen, zwischen Verliebtheit und Zweifel.
Sein Strich ist dynamisch - dem Thema, der Struktur angepasst - ob verschmolzen, fließend oder explosiv. Seine Farbigkeit ist weder sentimental noch nostalgisch, sie ist intensiv, furchtlos – sie verrät ausdrücklich Spörels künstlerische Souveränität und sein Temperament - sie macht seine Arbeiten unverwechselbar.
Wir freuen uns Spörels Arbeiten auszustellen und auf neugieriges  Berliner Publikum, denn Spörels Werk  ist überwiegend unserer Lebenskulisse verschrieben, vor allem ist Berlin seine Stadt und Inspiration - sein Markenzeichen.

AUSSTELLUNGSDAUER: 26. September – 20. Oktober 2012

VERNISSAGE: Mittwoch, 26. September 2012, 18.00-21.00 Uhr

ÖFFNUNGSZEITEN: Do/Fr: 12.00-18.00 Uhr und Sa: 12.00-17.00 Uhr

und am FEIERTAG, 03. Oktober 2012, 12.00-17.00 Uhr

Und am Freitag, 12. Oktober 2012, 19.00 Uhr startet die Leselounge-Herbststaffel mit  Michael-André Werner. Der Autor liest aus seinem Roman Ansichten eines Klaus. Mehr unter www.leselounge-birgitbauer.de