GERIT KOGLIN

in Rostock geboren (1974), in Rostock und Berlin aufgewachsen. Nach dem Abitur studiert er zunächst Agrarwissenschaften an der HU-Berlin (1999-2002). 2002 wechselt er zur Bildenden Kunst und beginnt an der Kunsthochschule Berlin Weißensee den Studiengang Freie Kunst / Malerei. 2008 macht er sein Diplom, betreut von Prof. W. Liebmann und Prof. Dr. S. Sanio und ein Jahr danach, 2009, seinen Meisterschülerabschluß bei Prof. W. Liebmann. Sein Talent wurde während des Studiums durch ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes (2005-2009) gewürdigt.
Als frischgebackener akademischer Maler macht er gleich bei der Berliner Liste 2009 mit - als wahre Entdeckung der Galerie Borchert+Schelenz in Berlin. Koglin errang schnell die Aufmerksamkeit und Anerkennung der jungen deutschen Kunst-Szene. Während des Studiums und danach beteiligte er sich an vielen künstlerischen Projekten Deutschland- und Europaweit, parallel dazu hatte er viele Einzel- und Gruppenausstellungen im Inland sowie im Ausland: Rostock, Berlin, Paris, Budapest, Dresden, Köln, Basel und zuletzt 2011 in Miami (USA), wo er wie gewöhnlich viel Lob und Publizität für seine Malerei gewann. Gerit Koglin lebt und arbeitet in Berlin.

 

 

 

 

 

 

ANNÄHERUNGSVERSUCHE, 10. Februar - 14. März 2013

ANNÄHEHRUNGSVERSUCHE von Gerit Koglin ist die erste Ausstellung im Neuen Jahr  und zugleich eine Überraschungsausstellung für unser Publikum und sogar für unsere Galerie. 'Überraschungsausstellung' nennen wir sie, denn Gerit Koglin stellt aus und zwar seine neuesten Arbeiten, die wir auch selber bis heute, 9.Februar 2013, ein Tag vor der Ausstellung, nicht gesehen haben.
Und die Überraschung ist vollkommen, nicht nur weil wir die Bilder erst einen Tag vor der Ausstellung zu Gesicht bekommen, sondern weil die neuen Bilder eine neue Sprache sprechen, eine neue malerische Ebene beherrschen und einen sanftmütigen und zugleich tiefgehenden Gerit Koglin offenbaren. "Annährungsversuche" zeigt einen zarten und reiferen Gerit Koglin - die Farbigkeit ist reduziert, verblaßte crem, rosa und grau Töne herrschen vor, die Motive sind wie aus einem Erinnerungsalbum, weniger narrativ, jedoch sehr sanft und zugleich eindringlich. Die neuen Bilder haben nicht die bisher bekannte Multi-Kontextualität und Mehrschichtigkeit Koglins – sie sind in der Komposition mäßiger und elementarer. Koglins neue Optik ist nostalgisch und emphatisch zugleich, sie nähert sich dem Menschlichen, Existentiellen von allen Seiten wie eine siedende, überwältigende Strömung.

Eins von den Bildern, das in die Ausstellung kommen sollte, haben wir vor ein paar Tagen stolz angekündigt, den Ausstellungsflyer mit dem Motiv gemacht, und nun? Koglin hat das Bild aufgegeben.  Wir fragen wieder nicht „Warum?“ Wir vertrauen ihm einfach.
Unser Vertrauen in Koglins Kunst ist stark; es ist auf einer tollen, erfolgreichen Zusammenarbeit und einer Kommunikation gewachsen, die jede Ausstellungsidee möglich macht.
Nach einigen außerordentlichen Kunst-Events des letzten Jahres, wie es Koglins  „Malaktion“ war oder der erfolgreiche subjectobject-Auftritt bei der Berliner Liste 2012, oder die Ausstellung "Mimikry" mit Gerit Koglin und Inga Altenkirch, oder der Filmauftrag, den Koglins Bilder als Hauptmotiv im Szenenbild in dem neuen Film von Robert Thalheim „Eltern“  erhalten haben - nach all diesen Erfolgen starten wir enthusiastisch in das Ausstellungsjahr 2013 mit Gerit Koglin und seinem neuesten Überraschungsprogramm.

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 10. Februar 2013, 13 - 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 10. Februar – 2. März 2013

Öffnungszeiten: DI-SA: 12.00-18.00 Uhr
oder nach Vereinbarung ( telefonisch 030 7800 6001, e-mail: galerie@subjectobject.de )