ULRICH DIEZMANN

1959 geboren in Gifhorn.
1981–1987 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig,
 Freie Kunst – Malerei bei den Professoren Lienhard von Monkiewitsch, Peter Voigt und Hermann Albert.
1987 Meisterschüler der HBK Braunschweig / Rudolf–Wilke–Preis der Stadt Braunschweig
1988 Umzug nach Berlin
2002 -2008 Initiierung und Durchführung verschiedener Ausstellungsprojektes  in Berlin, Hamburg und Oldenburg.
2009 Mitgliedschaft im Deutschen Künstlerbund e.V.
2011 Preis der Galerie Fotopension Köln.

Diezmann arbeitet mehrspurig - zu seinem Werk gehören Malerei, Fotografie und Video-Arbeiten.

Einzelausstellungen
(1987 - 2015)
:
Braunschweig, Berlin, Erlangen, Leipzig,  Havelberg Hamburg, Gifhorn, Bielefeld, Darmstadt, Frankfurt a. M. und unzählige Gruppenausstellungen deutschlandweit.

Ulrich Diezmann lebt und arbeitet in Berlin. 

 

Ulrich Diezmann, D I E Z M A N N , 22.1. - 19.2.2016

Wir freuen uns, den Künstler Ulrich Diezmann unserem Publikum vorzustellen, und zugleich freuen wir  uns über die Zusammenarbeit mit einem neuen Künstler, der unserem Galerie-Profil und Kunst-Verständnis sehr zusagt.
Während der Diskussion über das Ausstellungskonzept haben wir schnell den Rahmen deskriptiver Statements verlassen und uns auf die direkte, reine Präsentation des künstlerischen Profils von Ulrich Diezmann verständigt. Dementsprechend  heißt die Ausstellung: DIEZMANN, in der wir neue Arbeiten des Künstlers von Gouachen und Leinwänden bis hin zu Kunst-Fotografie zeigen.

Diezmanns parallel geführte künstlerische Ausdrucksweisen (Malerei und Fotografie) zeugen sowohl von einem bewussten, flexiblen Prisma-Wechsel in seinen Arbeiten, als auch von einem undogmatischen, beweglichen, offenen Zugang zur heutigen Wirklichkeit, der keineswegs inkonsequent ist, sondern absolut selbstverständlich und unverzichtbar wirkt.
In seinen Arbeiten wechseln Motive ab wie: Vögel, Tiere, Felder, Horizonte, freihängende Kleidungsstücke, und diese wiederholten Inhalte, ob gemalt oder fotografiert, erzeugen eine originelle, künstlerische Konsequenz, die weder eine  sachliche noch sureale, sondern eine existentialistische Dimension besitzt.
Menschen findet man in Diezmanns Arbeiten nicht; sie sind dennoch hinter allem – einerseits einsam, betrachtend, abseits vom Dargestellten, anderseits aber auch nicht inhaltslos, nicht bedeutungslos, sondern dazugehörend, mitwirkend und spürbar präsent.

"Im Rhythmus der seriellen Bilder entwickelt Ulrich Diezmann eine komplexe Inhaltlichkeit, im Ähnlichen zeigen sich feine Unterschiede. Somit ist es keine ornamentale, in sich verschlossene, sondern eine offene Struktur, die das Unähnliche im Ähnlichen fokussiert und beim Gemeinsamen die Differenz betont und erkennen lässt. Es entsteht Subtilität und zugleich ergeht ein Angebot an die Betrachter, genau hinzuschauen, sich selber einen Reim zu machen, nach der Bedeutung oder einem Geheimnis zu fahnden. Mehr kann Kunst - heute schwankend zwischen Populismus und Erkenntnispotential - kaum offerieren. Bewusst arbeitet Ulrich Diezmann an dieser Bruchlinie, er spiegelt dem Publikum seine Situation zurück. Dies geschieht im Angebot einer sinnlichen Kunst, gleichsam subkutan und damit durchaus subversiv." (Dr. Peter Funken, 2012, Kunst als Haltung und Erkenntnisbegriff – Überlegungen zu den Arbeiten von Ulrich Diezmann).

In diesem Sinne freuen wir uns auf die Ausstellung und eine neue Kunst-Erkenntnis mit Ulrich Diezmann.

VERNISSAGE: Freitag, 22. Januar 2016, 19 - 21 h

Ausstellungsdauer: 22. Januar - 19. Februar 2016

Öffnungszeiten: MI - FR: 12 - 19 h und DI + SA: 12 - 17 h