Urte Beyer, CONTINUUM, 2.9.-7.10.2017

Das Ausstellungskonzept beruht auf der Idee der Kontinuität, so wie es auch der Titel verrät, denn die Arbeiten von Urte Beyer (CV) – dokumentarische und künstlerisch bearbeitete, transferierte Fotografien auf verschiedenen Materialien und Formen – sprechen von Endlosigkeit und ‚Prozessualität’.
Die Künstlerin geht von den dauerhaften Veränderungspotenzialen aller Dinge aus, die in Struktur – ob im Ganzen oder im Detail – stetige, vieldimensionale Fortsetzungen bringen bzw. diese implizieren; Beyer hebt deren Geltung sowie ihre Ästhetik hervor.
Unterbrochen und ununterbrochen, faktisch und fiktiv: solche Dispositionen in der Entwicklung unserer Lebensräume übernimmt die Künstlerin in ihrer Arbeit. Diese künstlerische Herangehensweise ist intellektuell und ästhetisch anregend und von einer neuen existenziellen Sichtweise geprägt - sie bringt uns durch Ihre Fiktion in eine neue, fließende Wirklichkeitsdimension.

Beyers fotografische Arbeiten und Objekte sind besonders den städtischen, „bewohnten“, urbanen, öffentlichen Räumen und deren offensichtlicher ‚Transformation’ gewidmet – vom Konstruierten, Präsenten und Beständigen bis hin zum Abgenutzten, Zerstörten, Vergessenen – gleich, ob es um deren reale, konkrete oder substantielle Veränderungen geht (durch Verwendungen im biografischen und historischen Zeitfenster) oder um deren fiktive Umwandlungen und Verwandlungen, die entweder vom Betrachter projiziert oder von der Künstlerin selbst entwickelt und gestaltet werden.
Kontinuum (Continuum) ist unser Titel für diesen künstlerischen Ansatz, der einen Lebensraum postuliert, in dem Zeit und Raum ineinanderfließen.  

Vernissage:
Freitag, den 1. September 2017, 19 – 21.30 h

Die Künstlerin wird anwesend sein.

AUSSTELLUNGSDAUER: 2.9. –7.10. 2017

Öffnungszeiten: MI - FR: 12 - 19 h u. DI + SA: 12 - 17 h
u. nach Vereinbarung / Tel. 030 7800 6001

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